Winterdienst

Eis und Schnee sind in der Stadt nicht nur ein Vergnügen. Damit Sie auch bei solchen Witterungsverhältnissen ohne Rutschpartien unterwegs sein können, sorgt im Auftrag der Stadt der Winterdienst der Technischen Betriebe Rheine für Sicherheit.
Beim Räumen der Gehwege ist auch Ihr Einsatz gefragt.

Bei Schnee und Glätte räumt und streut der Winterdienst gefährliche Stellen auf verkehrswichtigen Straßen und Plätzen.
Wichtige Voraussetzung für den rechtzeitigen Einsatz des Winterdienstes sind aktuelle Wettermeldungen. Eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei, dem städtischen Ordnungsamt, den Verkehrsbetrieben und der Feuerwehr sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Um einen verkehrssicheren Zustand auf den Fahrbahnen bis zum Beginn des Berufsverkehrs zu gewährleisten, beginnen die Arbeiten je nach Wetterlage schon in der Nacht bzw. den frühen Morgenstunden.

Wenn es glatt wird oder schneit, arbeitet der Winterdienst in zwei Stufen:

SchneeräumfahrzeugUneingeschränkt werden zunächst Straßen mit gefährlichen Stellen wie Gefällestrecken, scharfen Kurven, Straßenverengungen und Brücken gestreut. In diese Kategorie fallen außerdem Straßen mit hoher Verkehrsbelastung, mit Unfallschwerpunkten und mit öffentlichem Personennahverkehr und Schulbussen. In dieser Dringlichkeitsstufe kommt aus Sicherheitsgründen Feuchtsalz zum Einsatz. Fahrradwege werden zusammen mit den Straßen geräumt und gestreut.

In allen übrigen Bereichen, in denen die Technischen Betriebe Rheine für die Fahrbahnreinigung zuständig sind, erfolgt nur eine eingeschränkte Winterwartung. Da zunächst die uneingeschränkt zu sichernden Straßen abgearbeitet werden müssen und der Schnee in Rheine meistens nicht lange liegen bleibt, brauchen diese Straßen im Allgemeinen nicht gewartet zu werden. Nur bei größeren Schneehöhen wird geräumt.

Nach § 2 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 - 5 der Straßenreinigungssatzung ist die Winterwartung auf fast allen Gehwegen den Eigentümerinnen und Eigentümern der angrenzenden Grundstücke übertragen. Dies gilt auch für unbebaute Grundstücke.
Auch Zugänge zu Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, zu Hydranten und zu Depotcontainerstandplätzen sind von Eis und Schnee zu räumen und zu streuen.
In Straßen mit Anliegerreinigung müssen auch die für den Fußgängerverkehr notwendigen Übergänge und gefährliche Stellen gestreut werden.
In Mehrfamilienhäusern werden die einzelnen Parteien oft vom Eigentümer oder Verwalter per Mietvertrag oder Hausordnung zum Schneeräumen verpflichtet und eingeteilt.

Wie räume ich richtig?

  • Gehwege befreien Sie bitte in einer Breite von 1 m von Schnee.
  • Bei Glätte streuen Sie mit abstumpfenden Mitteln wie Sand, Granulat oder Splitt. Der Einsatz von Streusalz ist nur in Ausnahmefällen an gefährlichen Stellen wie Treppen, Rampen, Brückenauf- und -abgängen oder anderen steilen Streckenabschnitten erlaubt. Wegen der pflanzenschädigenden Wirkung darf Salz oder salzhaltiger Schnee keinesfalls auf Baumscheiben oder begrünte Flächen gelangen.
  • Lagern Sie den Schnee bitte auf dem Gehwegrand zur Fahrbahn oder auf dem angrenzenden Fahrbahnrand.
  • Achten Sie darauf, dass Rinnsteine, Gullys und Hydranten schneefrei bleiben.
  • Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg oder die Fahrbahn geschafft werden.

Wann muss ich räumen?

  • Schnee und Eis räumen Sie bitte an Werktagen von 7.00 bis 20.00 Uhr und
    an Sonn- und Feiertagen von 9.00 bis 20.00 Uhr.
  • Nach 20.00 Uhr gefallener Schnee muss am folgenden Tag bis 7.00 Uhr und
    an Sonn- und Feiertagen bis 9.00 Uhr beseitigt sein.