Mülleimer bereitstellen

Die Technischen Betriebe Rheine (TBR) holen im Jahr 2010 den Müll mit moderneren Fahrzeugen ab. Es kommen neue Seitenlader zum Einsatz, die nach einer Gewöhnungszeit nur noch einen Fahrer, aber keine Lader mehr benötigen.

Die neuen Müllwagen sind allesamt Rechtslenker. Die Fahrer haben sich dafür ausgesprochen, weil sie so den Ladevorgang besser im Auge behalten können. Allerdings müssen sich auch die Fahrer umgewöhnen, schließlich sind sie Linkslenker gewöhnt. Rund ein halbes Jahr wurden sie auf einem Rechtslenker trainiert, bevor es jetzt „ernst“ wird.

Wirkungsweise der neuen Seitenlader: Der Fahrer lädt zwei Mülltonnen selbständig, der zweite Mann stellt die Tonnen allenfalls richtig hin und kann dann zuschauen. (Foto: MV, Kampferbeck)

Wirkungsweise der neuen Seitenlader: Der Fahrer lädt zwei Mülltonnen selbständig, der zweite Mann stellt die Tonnen allenfalls richtig hin und kann dann zuschauen. (Foto: MV, Kampferbeck)

Wir bitten alle Rheinenser, die Mülltonnen möglichst nahe an die Fahrbahnkante und mit der Deckelöffnung zur Straße zu stellen. Dadurch bleibt die Kollisionsgefahr etwa für radelnde Kinder oder Rollstuhlfahrer auf dem Gehweg gering. Mit dem Greifarm könnten sogar Mülltonnen geladen werden, die etwa 2 Meter von der Fahrbahnkante entfernt stehen. Das soll allerdings die Ausnahme sein.

Außerdem wünschen wir uns, dass die Mülltonnen, wenn irgendwie möglich, paarweise an der Straße stehen. Also Biotonne neben Biotonne, Restmülltonne neben Restmülltonne. Denn die neuen Müllwagen können zwei Tonnen parallel anheben und entleeren, auch wenn die beiden Tonnen nicht gleich groß sind.

Die neuen Seitenlader können übrigens alle Gefäße von einem Fassungsvolumen von 80 bis 1100 Litern entleeren. Zunächst allerdings nur Restmüll- und Biotonnen. Papier, gelbe Säcke und Sperrmüll werden nach wie vor mit den herkömmlichen Müllwagen (Hecklader) abgeholt. Auch dort, wo die neuen Seitenlader etwa wegen zahlreicher parkender Autos oder Straßeneinbauten nicht eingesetzt werden können, kommen weiterhin Hecklader zum Einsatz.

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